Tipps und Hilfe zur Tierhaltung
in Freiburg im Breisgau

Das Baby kommt! -Menschennachwuchs

Wenn der Menschennachwuchs nach Hause kommen soll, gibt es einiges vorzubereiten. Denn einfach so kommt ein kleines rosa Ding nach Hause und der Hund is eventuell überfragt. Er hat sowas noch nie gerochen, noch nie gesehen und noch nie gehört. Herrchen und Frauchen benehmen sich so anders! Das kleine Ding ist bestimmt nicht gut...!

Doch! Ist es natürlich! Doch das muss man dem Hund erst einmal begreiflich machen. Schon während der Zeit im Krankenhaus sofort nach der Geburt, sollte man das Baby mit Geschenkten überhäufen! Schnulli, Schals, Kuscheltiere, Kissen, Decken Handtücher. Wozu? Das Baby muss engen Kontakt mit diesen Dingen haben damit sie den Geruch von ihm/ihr aufnehmen. Und dann, bevor das Baby mit Mami nach Hause kommt, verteilt Vati überall in der Wohnung diese Dinge. Auf Tischen, in Betten, im Bad, auf der Treppe, neben dem Hundekörpchen und sogar neben dem Fressnapf und der Leine. Der Hund wird vielleicht überfragt sein. Ist das nun alles seins? Weshalb liegt es sonst auf dem Boden herum? NEIN! Alles was nach Baby riecht ist für den Hund tabu. Er darf schnüffeln so viel er will und gucken so viel er will. Aber anfassen, spielen, beißen oder sogar draufpinkeln is´ nich! Das gehört dem Baby! Das "ist" das Baby! So verhindert man, dass der Hund dem Neugeborenen zu nahe kommt oder in dessen Nähe aufgeregt ist. Übrigens ist das auch bei Katzen eine hervorragende Idee.

Weiterhin sollte man den Hund an das Baby gewöhnen, indem man eine Aufnahme von einem weinenden oder schreienden Baby abspielt. Der Hund soll dabei ruhig bleiben. Es einfach ignorieren. Wer möchte, dass der Hund "Alarm schlägt", falls man das Baby irgendwie überhören sollte, sollte ihm beibringen, dass er nur jaulen soll, wenn einfach niemand sich um das Baby kümmert. Das kann aber schwierig werden, da Babys auch oft mal schreien und man nichts dagegen tun kann.

Ist es soweit und Mutter und Kind kommen nach Hause, muss man unbedingt drauf achten, sich zu verhalten wie an jedem anderen Tag. Ruhig, aber bestimmt.

Sehr wichtig ist auch die gewohnte Routine im Alltag nicht zu vernachlässigen. Dann kommt das Baby eben mit zum Gassi gehen oder Mami geht mit dem Hund alleine raus und Papi kümmert sich um das Kleine. Dabei sollte man aber eine genau so lage Runde drehen wie sonst auch.






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